Unter MRT ( Männer organisieren Radikale Therapie ) verstehen wir eine Form der Selbsterfahrung für Männer, die versucht außerhalb der herkömmlichen Struktur von Therapeut und Klient einen emanzipatorischen Ansatz in der Gruppenarbeit zu verwirklichen.

Die Qualität und Intensität der Auseinandersetzung zwischen den Männern innerhalb der Gruppe wird dabei geleitet von hoher Eigenverantwortlichkeit und wohlwollender gegenseitiger Unterstützung und lebt somit vom Engagement eines jeden Einzelnen.

Grundlage dafür ist im Wesentlichen der theoretische Konzeptansatz der humanistischen Psychologie, ergänzt um Elemente aus der Transaktionsanalyse, dem Counseling und der Gestalt- und Körperarbeit. Da wir uns allerdings als lebendiges Modell begreifen, sind wir auch offen für Anregungen und Erweiterungen aus angrenzenden Erfahrungsbereichen therapeutischer Gruppenarbeit.

Bestimmt von unseren historischen Wurzeln aus der amerikanischen Frauen- und Emanzipationsbewegung und deren Weiterentwicklung in den Niederlanden und später schließlich auch der beginnenden Männerbewegung, liegen die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Arbeit im Aufbrechen alter, überkommener Geschlechterrollen und Verhaltensmuster, um die Vision vom neuen Mann zu entwickeln und mit Leben zu füllen.

Somit ist es für uns zunächst wichtig festzustellen, wie wir uns heute in dieser Gesellschaft als Männer erleben und unsere Erfahrungen darüber austauschen; des weiteren, mit welchen Erwartungen und Problemen wir konfrontiert werden und was wir im Umgang miteinander verändern wollen und müssen, um sozialverträgliches Handeln zwischen den Geschlechtern und in der Gesellschaft zu gewährleisten und weiter zu entwickeln.
Dafür steht uns heute bereits ein Netz von Männer- und Frauengruppen zur Verfügung, das über die gesamte Republik den Gedanken des RT-Konzepts weiter verbreitet.

Wer noch mehr Infos haben will, findet im Menü unter Weitere Links Verweise auf befreundete FORT-, MRT- und RT-Seiten.

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